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Rückblick

Besinnungstag der Unterkirchengemeinschaft

Das Leitungsteam der UK-Gemeinschaft hat am 14./15.11. zu einem Besinnungstag unter dem Motto „Christus in unserer Mitte – Gottesdienstwerkstatt für alle, die die frohe Botschaft teilen möchten“ eingeladen und dafür als Referent den Dramaturg und Regisseur Dr. Bernward Konermann gewinnen können. Die verfügbare Zeit war in die Abschnitte „Mein Gott, wie schön Du bist“ am Freitag Abend und „Atem“ sowie „Freundschaft“ am Samstag gegliedert. In der Einladung waren zu diesen Abschnitten noch Stichpunkte aufgezählt, wie z.B. Körper und Geist als Einheit, Dramaturgie im Raum, Körperschwerpunkte, vom Einzug zum Tagesgebet, der Trick Jesu, Person und Resonanz, Formen freier spiritueller Improvisation, Gebet und Hingabe, Mahlfeiern, Sendung und Segen usw.
28 Frauen und Männer haben sich auf diese Herausforderung eingelassen und waren gespannt, was sie erwartet und wie „Besinnung“ und „Werkstatt“ zusammenpassen.
Ich glaube, dass niemand enttäuscht wurde, denn der Referent verstand es, nach furiosen Aufwärmübungen ruhige Erläuterungen einzubauen und immer wieder alle Teilnehmer einzubinden. Ganz wichtig war ihm, die Elemente des Gottesdienstes immer vor dem Hintergrund des Lebens und Wirkens Jesu zu betrachten und nicht mit Text zu überfrachten.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Körperhaltung und die deutliche, laute und überzeugende Sprache derjenigen, die Texte im Gottesdienst vortragen. Beim Thema „Sendung und Segen“ am Ende der Veranstaltung wurde es dann sehr ruhig und dicht und wir alle spürten die Kraft der Zuwendung in Stille.

Ein herzliches Dankeschön an die, die diese Veranstaltung organisierten und alle, die durch köstliche Suppen und Kuchen für das leibliche Wohl gesorgt haben.

Toni Kohwagner

Rückblick

Berggottesdienst am Hochfelln 2025

Am Sonntag, 29.06.2025 fand am Hochfelln ein „Berggottesdienst für Alle“ statt. Regina hatte die Idee, so einen Gottesdienst, der im Lauf des Sommers auf vielen Almen und Gipfeln stattfindet, komplett barrierefrei und inklusiv zu organisieren. Durch die professionelle Organisation zweier Referate des Ordinariats konnten so über 200 Menschen teilnehmen und es war völlig egal, ob sie in irgendeiner Art beeinträchtigt waren oder nicht. Ob auf einen Rollstuhl oder Rollator angewiesen, blind oder sehbehindert, ob taub oder mit einer geistigen Beeinträchtigung, Wanderer die zufällig vorbei kamen oder Menschen, die regelmäßig zu den Berggottesdiensten gehen: Sie alle trafen sich am Gipfel des Hochfelln und feierten gemeinsam Gottesdienst. Bei strahlendem Sonnenschein (zum Glück waren viele Schirme aufgestellt) genossen sie zugleich eine unglaubliche Aussicht, die vom Chiemsee auf der einen Seite bis zu den schneebedeckten Gipfeln der Tauern auf der anderen Seite reichte.

Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernahm ein Projektchor, in dem Sängerinnen und Sänger aus der Unterkirche eine wichtige Rolle spielten. Sie sangen zusammen mit Bewohnern des Emmy-Schuster-Hauses, Beschäftigten der Wendelsteinwerkstätten und Mitgliedern anderer Chöre Lieder in leichter Sprache. Angesteckt von der Begeisterung dieses Chores konnten alle Teilnehmer des Gottesdienstes die Lieder problemlos mitsingen.

Was mich besonders bewegt hat, war die Hilfsbereitschaft, mit der die Leute aus der Unterkirche die Gruppe aus dem Emmy-Schuster-Haus wie selbstverständlich den ganzen Tag über begleitet und unterstützt haben. Egal ob beim Einstieg in die Gondelbahn, beim Schieben der Rollatoren, bei der Bestellung des Mittagessens oder dem Rückweg zum Bus. Immer war jemand da und hat so diesen tollen Tag erst möglich gemacht. Dafür möchte ich ganz herzlich Danke sagen!

Zum Schluss bleibt mir nur die Hoffnung auf eine Neuauflage im nächsten Jahr.

Stefan Hutter

Rückblick

Kunst.Andacht mobil am 4. Mai 2025 in der Unterkirchengemeinschaft

„Maria und der Mantel“

Zum zweiten mal war die Kunstpastoral der Erzdiözese bei uns zu Gast und gestaltete einen Gottesdienst. Eine Performance von Verena Rendtorff war für viele ein ungewohntes, aber interessantes Erlebnis.

Texte und Musik zu Maria und ihren Attributen ließen uns aufhorchen, betrachten und auch in Aktion kommen. Ein großer blauer Mantel war der Mittelpunkt, Assoziationen zu Maria, die wir auf Plakate schreiben und an eine Leine heften konnten und Sterne in einem Lichterkranz waren Elemente, die symbolisch an Maria und ihre Bedeutung erinnerten.

Leider war die Akustik im Raum nicht ganz ideal. In der Liturgieversammlung wurde beschlossen, dass wir die Reihe im Frühjahr fortsetzen. Lassen wir uns wieder überraschen von Ulrich Schäfert, dem Leiter der Kunstpastoral, der die Künstler:innen für unseren Gottesdienst gewinnt.

Regina Georg

Rückblick

Kunst.Andacht mobil am 28. April 2024 in der Unterkirchengemeinschaft

Eine Klangkathedrale erleben

Wunderbar hat es am 28. April in der Unterkirche geklungen. Wir hatten die Kunstpastoral der Erzdiözese mit ihrem Leiter Ulrich Schäfert zu Gast. Er moderierte eine Andacht mit Kunstschaffenden, die uns musikalisch begleiteten und uns eingeladen haben ganz neue Klangräume zu erfahren.

Nach einer Einführung zum Thema "Im Atemholen sind zweierlei Gnaden“ wurden wir mitgenommen auf eine Atemreise mit Gedichten, Gedanken und der heilenden Kraft der Stimme und des Atems.

Der Höhepunkt war eine gemeinsam hervorgebrachte „Klangkathedrale“ mit Kathrin Feldmann, Stimmtherapeutin und Sängerin.

Wir durften selber, im Kreis aufgestellt, einen Raum erschaffen in dem Klang erfahrbar war, begleitet von Peter Gerhartz, Tasteninstrumente und Andreas Höricht, Bratsche.

Wer wollte, konnte sich im Kreis vom Klang bewegen lassen und selbst einstimmen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Kunstpastoral und freuen uns, wenn wir sie wieder zu uns in die Unterkirchengemeinschaft einladen dürfen.

Regina Georg

Rückblick

Kartage und Ostersonntag 2020

Wegen den Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus konnten wir uns an den Kartagen und am Ostersonntag nicht gemeinsam zu den Gottesdiensten versammeln.
Mitglieder der Unterkirchengemeinschaft stellten uns daher Texte und Musikvorschläge zusammen, mit denen wir zu Hause kleine Andachten oder Feiern gestalten konnten und uns so mit der Gemeinschaft verbunden fühlten.
Dabei gab es auch den Vorschlag, beginnend mit dem Palmsonntag ein Mandala zu gestalten, das dann am Ostersonntag mit der Osterkerze abgeschlossen wurde.
Hier zeigen wir nun Mandalas und andere Fotos, die dabei entstanden sind.

Bericht

Unterkirchen-Gemeindeabend am 25. Juni 2010

Unter der Leitung von Frau Gammel und Frau Thiele (beide vom Ordinariat München) trafen sich in der Pfarrer-Haslinger-Stube (Christkönig) ca. 30 UK-Mitglieder zu einem Gedankenaustausch zum Thema:

GESPRÄCHSKULTUR
Unser Miteinander in der Zukunft

Zur Themenfindung wurden Kärtchen verteilt, auf die jede/r sein Anliegen schreiben konnte. Nach dem Vorstellen dieser Anliegen wurden diese in folgende Bereiche zusammengefasst und mit folgenden Punkten bewertet:

Kritik20 Punkte
Umgang miteinander 19 Punkte
Eucharistie13 Punkte
Priester12 Punkte


Ein „Pool“ von 7 Personen befasste sich mit dem Thema „Kritik“

  • Sollen wir überhaupt die Gestaltung, Leitung und Predigt eines Gottesdienstes kritisieren, bewerten, beurteilen?
  • Wie formulieren wir Kritik?
  • Es ist etwas Besonderes in der UK-Gemeinschaft, Charismen zu entdecken und zu fördern.
  • Jeder gibt sein Bestes – „Herzblut“.

Empfindlichkeiten beachten!
Nach der Pause wurde noch über die Rolle von Regina Georg diskutiert.
Mit Handzeichen und Applaus wurde Regina als „Mentorin“ bzw. „Geistliche Begleitung“ bestätigt.

Ein Gemeindetag wurde für den 16. Oktober 2010 vereinbart
Themen für den Gemeindetag:

  • Welche Beauftragung braucht es für welche Aufgabe?
  • Eucharistiefeier / Priester?
     

Albine Bauer

Bericht

Unterkirchen-Gemeindeabend am 30. Oktober 2009

Am 30.10.2009 trafen sich ca. 30 aktive Mitglieder der Unterkirchen-Gemeinschaft Rosenheim zu einem Gemeindeabend mit dem Arbeitstitel Zukunftsforum – Unterkirchen-Gemeinschaft.

Ausgangsthemen waren der Tod von Pfarrer Dr. Franz Greb, am 14.07.2009, der uns maßgeblich (mit-)geprägt und unterstützt hat und die Verabschiedung von Pfarrer Huber in den Ruhestand.

Das Unterkirchen-Leitungsteam hatte zwei Gemeindeberater der Erzdiözese eingeladen, die den Abend als Workshop vorbereitet hatten und uns nach einer kurzen Begrüßung den Themen- und Zeitplan vorstellten:

1. Themen- und Zeitplan
 19:00 Ankommen
 19:15 Rückblick auf die Geschichte
           Mein Einstieg
 20:00 Pause zur Stärkung
 20:20 Was ist mir wichtig in der Geschichte der UK-Gemeinschaft
 21:15 Pause
 21:25 Ausblick in die Zukunft
        “Wir packen an…”

22:00 Wir gehen nach Hause

Dorothee Henrich leitete den Abend mit der Erläuterung des künstlerisch gestalteten Logos aus Ton ein.

2. Rückblick auf die Geschichte und mein Einstieg

In einem ersten Schritt erinnerten wir uns an die Geschichte der Unterkirchen-Gemeinschaft von den Anfängen vor 20 Jahren bis heute. Dazu vermerkten wir die besonderen Ereignisse und Meilensteine auf Moderationskarten und ordneten diese dann chronologisch auf dem Fußboden an:

Um auch optisch zu verdeutlichen, wann die einzelnen den Einstieg in die Gemeinschaft gefunden hatten, stellten wir uns anschließend zu der, in zeitlicher Reihenfolge auf dem Boden liegenden Moderationskarte, die dem Zeitpunkt unseres persönlichen Dazukommens am ehesten entsprach.

Es wurde deutlich: Fast die Hälfte der Anwesenden war bereits von Anfang an mit dabei, oder ist schon in den Anfangsjahren dazugekommen. Bis heute haben sich kontinuierlich weitere Mitglieder der Unterkirchengemeinschaft angeschlossen.

Einzelne erzählten nun kurz, wie und weshalb sie den Weg zur Unterkirche gefunden hatten. Was uns alle gemeinsam angezogen hat, sind die Werte und Grundsätze der Unterkirchen-Gemeinschaft (nachzulesen auf unserer Homepage).
Nicht nur nach dem Zeitpunkt unseres Einstiegs, sondern auch geordnet nach unseren Wohnorten und Kirchenbezirken stellten wir uns auf und sahen, dass die wenigsten von uns aus dem unmittelbaren Einzugsbereich von Christkönig kommen, ganz im Gegenteil, ca. die Hälfte von uns kommt von außerhalb Rosenheims.

Unterdessen ist es 20 Uhr geworden, und wir gönnten uns eine Pause zur Stärkung.

3. Was ist mir wichtig in der Geschichte der Unterkirchen-Gemeinschaft

Nach der Pause beschäftigen wir uns zunächst in neun Dreiergruppen, dann in Neunergruppen und zuletzt im Plenum, mit dem, was uns in der Geschichte der Unterkirche wichtig geworden ist.
Das Ergebnis der Gruppenarbeit machte deutlich: was uns in der Vergangenheit wichtig war, wollen wir auch in Zukunft leben und weiterentwickeln.

4. Zwischenergebnis des Gemeindeabends

Der geschilderte dreistufige Prozess nahm mehr Zeit als geplant in Anspruch. Es wurden folgende Ergebnisse zusammengetragen und nach Bedeutung geordnet

5. Bewertung und Ausblick
Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit fiel der vorgesehene Ausblick sehr kurz aus:
Die beiden Gemeindeberater fordern uns auf, uns entsprechend dem Grad unserer Zufriedenheit mit dem Abend längs im Raum zu positionieren. Es zeigte sich, dass die überwiegende Mehrheit mit dem Verlauf sehr zufrieden waren. Einzelne waren es weniger, da ihnen konkrete Beschlüsse zur Umsetzung und dem, was angepackt werden soll, fehlten.
Konsens war, dass es nun Aufgabe des sich neu konstituierenden Leitungsteams sein wird, den angestoßenen Prozess weiterzuführen und das als besonders dringend zu lösende Thema „Feier der Hochfeste“ im Blick zu behalten.
Im Hinblick auf den Weihnachtsgottesdienst bleibt die gestalterische Verantwortung aber voll und ganz beim vorgesehenen Gottesdienst-Team.
Wünschenswert ist, dass sich zu den gefundenen, die Gemeinschaft stärkenden Hauptthemen (grüne Punkte) und Baustellen (rote Punkte)

  • handlungsorientierte Spiritualität (12 + 4 = 16 Punkte)
  • Feier der Hochfeste (15 Punkte)
  • aktive Ökumene (10 +2 = 12 Punkte)
  • kritische Loyalität (3 + 8 = 11 Punkte)
  • Raum für Begegnung (3 Punkte)
  • Mut zur Kreativität (3 Punkte)

einzelne Projektgruppen bilden, als Vordenker und Unterstützung für das UK-Leitungsteam.


p.s. der Vollständigkeit halber liste ich auch noch die unter 3. „Was ist mir wichtig“ notierten Themen auf, die bei der jeweiligen Zusammenstellung der Dreier- und Neunergruppen ausgeschieden wurden; es sind dies:

kreativer Umgang mit Charismen (Vielfalt) / Verjüngung, Vordenken für die ganze Kirche / Ringen um den Geist Gottes / Vertiefung einer lebendigen Glaubenserfahrung / erfahrene gläubige Gemeinschaft / offene Gemeinschaft nach innen und außen / gemeinsame Zeiten über den Gottesdienst hinaus / persönlicher Halt / Basisstation für aktive Diakonieprojekte / nicht heile sondern heilende Gemeinschaft / Rettungsboot / ökumenisches Miteinander inkl. GD – wer hat Kontakte ? / meditative Angebote / religiöse Dynamik / Jesus ohne Dogma / Unabhängigkeit von der Amtskirche / Akzeptanz durch Gemeindepfarrer / Glaubensdiskussionen / Wohlfühlgemeinschaft / Kirchenfeste als Eucharistiefeier / priesterlose Hochfeste entwickeln / neues Priesterbild / Laienpredigten / Ermutigung, sich auch unvollkommen einzubringen / von vielen getragen / offen Familie / Offenheit für neue Mitglieder / Raum für Begegnung / ökumenisches Umweltmanagement entwickeln / Toleranz durch Verantwortung / —> weiter so !

Michael Seiß

Rückblick

auf das Lichtmess-Fest am 8. Februar 2009

Einer alten Tradition nach endet mit dem Lichtmessfest die Weihnachtszeit.
An dem Tag erinnern wir uns an die prophetischen Worte des weisen und blinden Simeon, dem die Augen aufgehen als er das Jesuskind auf den Armen hält: Dieses Kind ist das Licht zur Erleuchtung der Heiden, es bringt das Licht allen Völkern.

Seit dem 5. Jahrhundert haben die Menschen dieses Fest mit einer Lichterprozession gefeiert und auch wir haben diese Tradition aufgenommen und einen Rundgang mit brennenden Kerzen durch den Kirchenraum gemacht. Damit sollte zum Ausdruck kommen, dass Jesus auch heute noch in unserer oft dunklen Welt ein Licht ist auf unserem Weg.

Das Lied, das unsere Prozession begleitete, lautet:

 Gotteswort ist wie Licht in der Nacht
 es hat Hoffnung und Zukunft gebracht
 es gibt Trost, es gibt Halt
 in Bedrängnis Not und Ängsten
 ist wie ein Stern in der Dunkelheit.

An Lichtmess ist der Tag schon eine Stunde länger hell als zur Wintersonnenwende.

Dorothee Henrich